Verkauf auf Rentenbasis - wir helfen weiter


Viele Rentner sind wohlhabend doch das Geld ist oft im Eigenheim gebunden und die liquiden Mittel sind knapp.

Vielleicht haben Sie schon einmal darüber nachgedacht Ihre Immobilie auf Rentenbasis zu verkaufen. Möglicherweise erscheint Ihnen die Rente nicht mehr sicher genug oder Sie benötigen schnell einen größeren Betrag ausgezahlt oder die Unterhaltung und die Pflege Ihres Eigenheims wird Ihnen auf Dauer zuviel aber Sie möchten dennoch dort wohnen bleiben. Gerne möchten wir Ihnen aufzeigen, welche der vielfältigen Möglichkeiten die Richtige für Sie ist. Ein Verkauf auf Rentenbasis bietet ganz verschiedene Modelle, die individuell an Ihre Wünsche angepasst werden. Dabei finden wir sicher auch einen Weg, der optimal zu Ihnen passt.

Die wichtigsten Fragen und Antworten haben wir nachfolgend für Sie zusammengestellt. Gerne können wir Sie in Ruhe bei Ihnen zuhause persönlich beraten und das für Sie optimale Modell mit Ihnen zusammen durchrechnen. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin bei unserer Rentenexpertin!

Verkauf der eigenen Immobilie mit Auszug

Bei dieser Variante verkaufen Sie ganz normal Ihr Haus und ziehen in ein neues Zuhause um. Das kann eine schicke Wohnung mit Aufzug sein oder ein „Betreutes Wohnen“ in einer angenehmen Gemeinschaft.

Der Kaufpreis wird dann insolvenzgeschützt und jederzeit verfügbar z.B. auf Termingeldkonten angelegt und während der kalkulierten "Restlebensdauer'" von z.B. 20 Jahren verzehrt.

Dies ergäbe rund 1.000,- EURO zusätzliche monatliche Einnahmen bei einem Kapital von 250.000 EUR, einem Anlagezins von 1,5 % einer jährlichen Auszahlungsanpassung von 2 % um die Inflation auszugleichen und einer Laufzeit von 20 Jahren. Danach wäre das Kapital aufgezehrt.

Dabei muss man natürlich berücksichtigen, dass dann ggf. laufende Mietkosten auf den Ruheständler zukommen.

Zusatzrente durch eine Umkehrhypothek

Bei der Umkehrhypothek wird eine monatliche Rente ausgezahlt. Dazu wird ein spezielles ImmoRenten-Darlehen auf das Haus aufgenommen für das während der Laufzeit keine Zinsen und Tilgung bezahlt werden. Erst nach dem Tod wird die Immobilie durch die Erben oder durch den Kreditgeber verwertet und der Kredit zurückbezahlt.

Das sieht zunächst recht interessant aus, bringt jedoch nur eine sehr bescheidene Rente, da die Kreditgeber die auflaufenden Zinsen, die Stundungsgebühren und das Risiko der Restlaufdauer mit einrechnen. So kann es vorkommen, dass nur 30 % des heutigen Immobilienwertes insgesamt ausgezahlt werden.

Außerdem muss der Eigentümer weiter für Reparatur- und Instandhaltungskosten aufkommen und weiter die laufenden Betriebskosten, die Grundsteuer und Hausversicherungen zahlen.

Verkauf gegen Rente mit Wohnrecht auf Lebenszeit

Hierbei wird das eigene Haus verkauft aber Sie bleiben wohnen und erhalten eine Rente auf Lebenszeit oder für einen festgelegten Zeitraum. Dabei bietet die Zeitrente meist höhere monatliche Auszahlungen.

Das Wohnrecht auf Lebenszeit endet nur bei Tod oder unter Umständen in Schwerstpflegefällen. Der Erwerber wird Eigentümer des Kaufobjekts und als solcher in das Grundbuch eingetragen. Gleichzeitig wird im Grundbuch zugunsten des Verkäufers das Wohnrecht auf Lebenszeit eingetragen.

Allerdings kann der Erwerber solange das Wohnrecht läuft nichts mit der Immobilie anfangen. Er kann sie nicht verwerten oder nutzen. So ist es nicht einfach geeignete Erwerber für dieses Modell zu finden.

Bei dieser Variante gibt es zwei Vorteile: Zusätzliches Geld und Verbleib in den gewohnten vier Wänden.

Beispielrechnung

Am Anfang steht immer die Bewertung der Immobilie die sich nach Alter, Lage, Ausstattung und Zustand des Hauses richtet.

Bei unserem Beispiel gehen wir von einer 72 jährigen Frau aus, bei der die statistische Lebenserwartung etwa 15 Jahre beträgt. Wegen einer möglichen Langlebigkeit muss ein zeitlicher Zuschlag von 5 Jahren berücksichtigt werden, so dass mit einer restlichen Lebenserwartung von 20 Jahren gerechnet wird.

Der Wert des Hauses beträgt 200.000,- EUR und würde zurzeit für 835 € monatlich vermietet werden können.

Zunächst berechnen wir eine Umkehrhypothek:

Verkehrswert der Immobilie 200.000 €
Darlehensgewährung, beträgt ca. 25 % des Verkehrswertes der Immobilie 50.000 €
Die Darlehenssumme ist jährlich mit 7,1% zu verzinsen, es erfolgt kein Abtrag 147.000 €
Nach 20 Jahren zurückzuzahlen, entspricht ungefähr dem Wert des lebenslangen Wohnrechts 197.000 €
Darlehenssumme geteilt durch 20 Jahre geteilt durch 12 Monate ergibt die monatliche Zusatzrente 200 €

Nun berechnen wir eine Immobilienrente:

Mietwert der Immobilie pro Jahr (835,- Euro x 12) 10.000 €
Wert des lebenslangen Wohnrechts, berechnet auf 20 Jahre 200.000 €
Der Jahresmietwert wird mit 3,5% verzinst, ergibt einen Handelswert 286.000 €
Der Handelswert abzüglich des anzurechnenden Wohnwerts ergibt den Rentenwert 86.000 €
Rentenwert geteilt durch 20 Jahre geteilt durch 12 Monate ergibt die monatliche Zusatzrente 360 €

Die Variante Immobilienverkauf auf Rentenbasis mit Wohnrecht ist schon bei der Grundberechnung der Gewinner. Der monatliche Rentenbetrag fällt deutlich höher aus.

Welche Risiken gibt es bei der Immobilienverrentung

Zunächst stellt sich die Frage, was passiert, wenn der neue Eigentümer - und Kreditnehmer - irgendwann einmal seine Zins- und Tilgungsleistungen gegenüber dem Kreditgeber, z.B. seiner Bank, nicht mehr nachkommt? Und noch eine weitere Frage ergibt sich: Was passiert, wenn der Käufer seinen monatlichen Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Ruheständler nicht mehr nachkommt?

An diesen beispielhaften Fragen zum Thema Immobilienverrentung und lebenslanges Wohnrecht wird deutlich, dass eine kompetente und individuelle Beratung im Interesse aller Parteien erforderlich ist. Lösungen für die hier genannten Risiken sind möglich, um das Sicherheitsbedürfnis der Beteiligten zufrieden zu stellen.

Zusammenfassung

Sicher ist, dass es die ideale Lösung nicht gibt. Die erste Variante ist wirtschaftlich die sinnvollste Option, allerdings wird man sich in einer anderen Umgebung neu orientieren müssen.

Bei der zweiten Variante mit der Umkehrhypothek ist das Ergebnis sehr deutlich durch die Risikoabsicherung der Banken belastet. So bleibt nur wenig unter dem Strich übrig.

Zu guter Letzt bietet die Zusatzrente mit Wohnen bleiben die beste Möglichkeit mehr Geld zur Verfügung zu haben und in der vertrauten Umgebung bleiben zu können.

Durch eine Zusatzrente durch Verrentung der eigenen Immobilie - in welcher Form auch immer – ergibt sich eine gute Möglichkeit, zusätzliche Einnahmen bei stagnierenden Renten zu erzielen, um steigende Kosten durch Inflation oder zusätzliche Wünsche zu finanzieren.