Wir kennen den Gewerbemarkt in der Region


Nach wie vor bildet der Büromarkt das stärkste Segment im Kölner Stadtgebiet. Mit weitem Abstand folgen der Hotel und der Einzelhandelsbereich.

Die Büromieten befinden sich weiterhin in einer Aufwärtsbewegung und die Leerstandsquote ist weiter gefallen. Das führt dazu, dass die Spitzenrenditen für stark nachgefragte Büroimmobilien mittlerweile auf 4 % gesunken sind.

Nach vielen Jahren des kontinuierlichen Anstiegs wird es im Jahr 2016 wohl einen Rückgang bei den Gästezahlen in Köln geben, wobei die Luxushotels davon am wenigsten betroffen sind. So ist der Hotelmarkt geprägt von etlichen Übernahmen kleinerer Häuser durch größere Ketten und auch durch Neupositionierungen wie zum Beispiel das Steigenberger am Rudolfplatz und das Dom-Hotel.

Einzelhandelsimmobilien in Köln’s ersten Lagen sind weiter im Fokus großer Investoren. Sie gehören zu den beliebtesten Anlageobjekten auf dem gewerblichen Immobilienmarkt in Deutschland und profitieren weiterhin von starken Zuflüssen ausländischen Kapitals. Viele internationale Akteure setzen großes Vertrauen in die Wertstabilität des deutschen Einzelhandelmarktes. Das sehr knappe Angebot bei stetiger Nachfrage sorgt für steigenden Druck auf die Renditen, die bei 3,5 % bis 4 % im Innenstadtbereich liegen.

Auch die Randlagen profitieren von der guten Entwicklung.

Zu den neueren Gewerbeansiedlungen im Umland von Köln gehören die Europazentrale und das Zentrallager der Firma TJX Europe so wie das Logistikzentrum der Bekleidungskette TK Maxx in Bergheim, das Möbelhaus Segmüller in Pulheim, das Logistikunternehmen DHL und mehrere Neuansiedlungen auf dem ehemaligen Gelände der Tonröhren-Fabrik Cremer & Breuer in Frechen, die Logistikunternehmen Grießhaber und Freund im Gewerbegebiet Türnich III in Kerpen, die Hanke Aromastoff Produktions GmbH und die Ausweitung der Firma Infraserv in Hürth, die Erweiterung des Phantasialandes in Brühl und das Logistikzentrum der Firma FOUR PARX in Wesseling.